Gerd Mielke

BEKENNTNISSE EINES GAUKLERS
Jonglierkunst und Wortakrobatik

Von manchen ersehnt, von anderen befürchtet präsentiert Gerd Mielke nun sein erstes abendfüllendes Bühnenprogramm. Als „Gerd der Gaukler“ seit annähernd 20 Jahren im
In- und Ausland unterwegs, zwischen Kindergarten, Autohaus und EXPO, hat er so einiges zu erzählen und zu bekennen.
Er verspricht einen halsbrecherischen Parforceritt durch den Werdegang vom Gerd zum Gaukler und zurück. Jonglierte Episoden verdammt nah an der eigenen Biographie, aberwitzige Geschichten und waghalsige Theorien wechseln mit skurrilen Lesungen von vertrackten Texten voller Wortakrobatik.
In einem linguistischen Essay sinniert er über Prolopen und Antipeller, unter der Rubrik „Autoerotische Texte“ kolportiert er die Liebe im und zum Auto, und auch eine Dreiballjonglage widmet er dem Thema „Liebe“ – und ihren Komplikationen.
Mit ein und zwei Diabolos illustriert er seine – nicht die einzige! – desorientierte Phase zwischen Studienende und Gauklerwerdung, und sein besonderes Verhältnis zum Buchstaben „e“ bringt er in einem Hexenbesengeschwenke voller sprachlicher und artistischer Finesse zum Ausdruck.
Irgendwo zwischen und inmitten von Schilderungen seiner frühen Jahre und späten Einsichten, von höherem Blödsinn und tieferer Wahrheit enthüllt sich die sonderbare Welt eines, dieses Gauklers. Eine ungewöhnliche, reizvolle Melange, mit den Begriffen Salto wortale oder Jongleratur annähernd korrekt umschrieben.

Die Presse schreibt:

„Keiner kann so mit Worten jonglieren und im Umkehrschluß mit Jongliergegenständen Geschichten erzählen wie dieser Flaneur zwischen Literatur und Artistik. … Dass sich zu guter Letzt die Zugabe auf dem Hochrad nicht nur als hals-, sondern ebenso als zungenbrecherischer Balanceakt entpuppte, war dann das hochprofessionelle, gebührend gefeierte Tüpfelchen auf dem „i“. Ein wunderbarer Abend, dem hoffentlich weitere folgen werden“ (HNA, Kassel).

„Gegen Mielkes provokante Grammatik- und Wortschatz-Metamorphosen verblasst sogar die Rechtschreibreform zum Kindergeburtstag …“ (Westfälische Nachrichten, Münster).

Gerd Mielke